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Gelebte Inklusion 07.04.2017

Die Schülerinnen und Schüler der Grundschulstufe der Lebenshilfe Neumarkt e. V. und die 2. Klasse der Freien Katholischen Volksschule vom Haus St. Marien konnten sich bei einem Besuch der Lebenshilfe Neumarkt kennenlernen.

Dank der liebevollen Vorbereitung durch das Gruppenpersonal der Lebenshilfe konnte gemeinsam gelacht, gebastelt, musiziert und gespielt werden. Als Rektorin der Grundschule legt Frau Gabel im so genannten "Vernetzten Unterricht" sehr viel Wert auf Praxisnähe. Der "Vernetzte Unterricht" in der Grundschule im Haus St. Marien ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ein selbstständiges und nachhaltiges Lernen. Die Themen des staatlichen Lehrplans werden fächerübergreifend behandelt und erschlossen.

Beim Besuch der Lebenshilfe Neumarkt stellten die Schülerinnen und Schüler fest, dass ein Kind mit einer Behinderung, genau wie jedes andere Kind, bei manchen Dingen mehr und bei anderen Dingen weniger Unterstützung braucht. Herr Seitz als Leiter der Heilpädagogischen Tagesstätte erklärte den Besuchern die Entstehung der Lebenshilfe: Eltern von Kindern mit Behinderung wollten nicht mehr länger hinnehmen, dass ihre Kinder als nicht beschulbar eingeschätzt wurden und gründeten die Ortsvereinigung, die heute zu einem Träger von zahlreichen Angeboten für Menschen mit Behinderung, in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Schule und Freizeit, angewachsen ist.

Als Fazit konnte auch bei diesem Besuch festgestellt werden, dass dort wo frühzeitig Begegnungsräume geschaffen werden Vorurteile und Berührungsängste gar nicht erst entstehen. Nur so kann sich eine inklusive Gesellschaft entwickeln in der Unterschiede nicht als Nachteil, sondern als Bereicherung, wahrgenommen werden. Die Lebenshilfe Neumarkt und die Grundschule St. Mariensind hier gemeinsam einen inklusiven Weg gegangen.

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