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Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Bereich Wohnen 27.06.2018

Im Rahmen ihres Studiums erstellten zwei Studentinnen ihre Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit Bewohnern und Mitarbeitern aus dem Bereich Wohnen.

Unabhängig voneinander wurden zu den Themen „Selbstbestimmung und Ausleben von Individualität in Wohneinrichtungen für Menschen mit Behinderung“ und „Die Umsetzung des Empowerment-Konzeptes in der Behindertenhilfe am Beispiel Wohnen“ Befragungen durchgeführt. In der Einrichtung „Wohnen Nobelstraße“ und in der Einrichtung „Wohnen Flutgrabenweg“ wurden jeweils ein Bewohner und ein Mitarbeiter befragt. Während die Aussagen zum ersten Thema mit deren einer anderen Einrichtung in Bayern verglichen wurden, verglich die andere Studentin die gesammelten Angaben zum zweiten Thema mit denen einer Einrichtung aus der Schweiz.

Das Resultat war eindeutig. Das Empowerment hat sich im letzten Jahrhundert deutlich weiterentwickelt. Allerdings zeigte sich, dass noch viel getan werden muss und Alternativen entdeckt und umgesetzt werden sollten. Fachpersonal im sozialen Bereich bemüht sich durch jegliche Prozesse, den Betreuten ein selbstständiges Leben zu ermöglichen. Dies geschieht durch Unterstützung im Alltag, Mitsprache, Mitbestimmung, Respektierung und Sicherung der Rechte. Wichtig ist aber, dass man ein bestimmtes Menschenbild mit sich bringt, um Selbstbestimmungsgedanken und Individualität zu fördern.

Eine weitere Studentin, nahm sich im Rahmen ihrer Masterarbeit dem Thema „Demenzdiagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung“ an.

Hierbei wurde ebenfalls durch Interviews und Fragebögen versucht festzustellen, wie weit die Demenz-Diagnostik bei Menschen mit geistiger Behinderung ist. Des Weiteren wurde eine Person ausgewählt und anhand eines bestimmten Verfahrens analysiert, um eine eventuelle Demenz bei der Person diagnostizieren zu können.

Die Studentin kam zu dem Ergebnis, „...dass die Forschung zum Thema Demenz bei Menschen mit geistiger Behinderung in den Kinderschuhen steckt“. Deshalb sind Bezugspersonen sehr wichtig, denn nur diese können ganzheitlich wiederspiegeln und die Veränderungen aufzeigen.

In allen Arbeiten stand der Mensch im Mittelpunkt. Darum geht es auch am Ende jedem Einzelnen von uns – den Mensch als Individuum zu betrachten, wahrzunehmen und anzunehmen.

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